Kinobesuch im Lutherjahr

Vor  500 Jahren übte Martin Luther mit 95 Thesen Kritik an den damals in der Kirche herrschenden Zuständen. Er löste damit den Prozess der Reformation in Deutschland aus. Im Jubiläumsjahr 2017 wird dieser Ereignisse auf vielfältige Weise gedacht.

Die Schüler der 7. Klassen unserer Schule besuchten am Dienstag, dem 26.9.2017, gemeinsam den Film „Storm und der verbotene Brief“ im Kino.

Fesselnd und mitreißend erzählt dieser Film die Geschichte von Storm, dem Sohn eines Buchdruckers. Storms Vater wird verhaftet, als er gerade dabei ist, einen Brief Martin Luthers zu drucken, Storm kann entkommen. Nun beginnt eine gefährliche Flucht…

Die Siebtklässler verfolgten gespannt das Geschehen auf der Leinwand, das unter anderem auch ein realistisches Bild vom Leben in einer mittelalterlichen Stadt vermittelte. So realistisch, dass man manchmal glaubte, mittendrin im Schmutz dieser Zeit zu sein. Besonders interessant war es, die „Schwarze Kunst“ – das Handwerk eines Buchdruckers – in einigen Szenen nachvollziehen zu können, etwas über die Lebensumstände der Menschen dieser Zeit zu erfahren und mit den Helden des Films auf einen guten Ausgang zu hoffen.

Die Zeit Martin Luthers und seiner neuen Ideen wurde für alle Beteiligten lebendig nachvollziehbar, Geschichtsunterricht mal anders!