Arbeitsgemeinschaft „Geschichte“ auf Exkursion in Dresden

Die Hobbyhistoriker der AG „Geschichte“ begaben sich auf eine interessante Spurensuche in unsere sächsische Landeshauptstadt. Im Panometer ist zur Zeit die 360-Grad-Ausstellung von Yadegar Asisi „Dresden 1945“ zu sehen. Im Maßstab 1:1 kann man vom Dresdener Rathausturm das erschütternde Resultat der Bombardierungen Dresdens am 13.02.1945

erkennen. Das 3000 Quadratmeter große Panorama und die Lichteffekte, die die schrecklichen Bombenangriffe simulieren sollen, versetzen den Betrachter in ein grauenvolles Inferno. Für uns ist es unvorstellbar, dass es auch heute in der Welt durch Kriege leider immer noch vergleichbare Zerstörungen, Opfer und menschliches Leid gibt.

Als nächster Programmpunkt stand ein Besuch im Sächsischen Landtag auf der Tagesordnung. Wir erfuhren bei einer Führung viel Interessantes über die Geschichte des Landtagsgebäudes und die Historie des sächsischen Parlamentarismus. Im Plenarsaal

wurde uns die Geschäftsordnung bei den Landtagssitzungen erläutert. Dabei saßen wir selbst auf den Abgeordnetenplätzen und bevorzugten die Sitzordnung im Mittelfeld.

Bei einem Gespräch mit dem Plauener Landtagsabgeordneten, Frank Heidan, kamen natürlich auch Probleme zur Sprache, die uns bewegen. Unverständliche Regelungen des Personen- Nah- und Fernverkehrs wurden kritisiert, ebenso die oft undurchschaubare

Instandsetzung von Teilabschnitten der Landstraßen. Auch zur Frage der politischen Verantwortung nahm Herr Heidan Stellung. Unsere Frage bezog sich auf die Pleite der LBS.

Den Abschluss des interessanten Tages bildete ein zünftiges Essen im Schillergarten mit Blick auf die Elbe, das Blaue Wunder und die Standseilbahn zum Dresdener Stadtteil Loschwitz.

Wir verließen Dresden mit nachhaltigen Eindrücken, die nicht nur unser Geschichtsbild erweiterten, sondern auch gegenwartsbezogen das Allgemeinwissen bereicherten.

Darin waren sich alle einig.

Arbeitsgemeinschaft „Geschichte III“