Geographie-Exkursion Syratal – Klassenstufe 5 2017

Mitte Juni war es wieder so weit: Die 5. Klassen begaben sich auf große Expeditions-Tour in das heimische Syratal! Am 12.06. und 14.06.2017 pilgerten die 5a, 5b sowie 5c los, um im Rahmen der Geographie-Exkursion viele interessante Erkenntnisse über den eigenen Heimtraum zu gewinnen. Geographie direkt vor der eigenen Haustür erleben und endlich mal nicht nur im Klassenraum sitzen, sondern im Freien etwas unternehmen – schöner hätte es kaum sein können!Das Wetter spielte perfekt mit, alle Schülerinnen und Schüler waren morgens auf dem Schulhof schon ganz aufgeregt. Nach einer kleinen Stadtwanderung, bei der sich niemand vom morgendlichen Berufsverkehr aus der Ruhe bringen ließen, erreichte man endlich die herrlich grünen Landschaften um Plauen. Jede Schülerin und jeder Schüler führte sich erneut bewusst vor Augen, wie wichtig es ist, besonders in Naturschutzgebieten die Ruhe und den Respekt gegenüber der Natur sowie seinen Bewohnern zu wahren. Wenig später erreichten die Kinder schließlich den Syrabach. Gut vorbereitet fanden sie sich in kleinen Gruppen zusammen, rüsteten sich mit Maßband, Stoppuhren sowie einem Korken aus und ermittelten wie junge Geographie-Forscher die Fließgeschwindigkeit des Baches an verschiedenen Stellen. Es war faszinierend, welch unterschiedliche Ergebnisse dabei herauskamen und die Ursachen dafür herauszufinden. Leider konnten am Ende nicht alle Korken gerettet werden – womöglich treiben sie noch heute durch das Syratal. Erfrischt vom kühlen Wasser des Syrabaches ging die Wanderung weiter, bis ein kleiner Steinbruch erreicht wurde. Im Unterricht haben die Klassen bereits einiges über verschiedene Gesteine, wie z.B. die Magmatischen Gesteine, gehört, jetzt konnten sie mit diesen live in Kontakt treten. Bewaffnet mit einem Hammer oder anderen Gesteinen klopften die Schülerinnen und Schüler drauf los. Hier und da konnte man sogar winzig kleine Funken erspähen. Bevor es zurück zum Talanfang ging, wurde das Leben innerhalb des Baches unter die Lupe genommen. In kleinen Bechern fingen die Kinder immer wieder verschiedene Lebewesen wie Mückenlarven, Wasserflöhe und Schlammschnecken ein. Auch die Beschaffenheit des Bodens wurde untersucht. Man „schaufelte drauf los“, was das Zeug hält und trotz vieler kleiner Steine konnten die Klassen anhand ihrer Bodenproben erkennen, dass es sich bei dem formbaren Boden um einen lehmigen Boden handeln musste. Völlig begeistert von der Vielfältigkeit des Syratal wartete noch ein letztes Highlight auf die Kinder: Herr Hohberger machte den Biologielehrern alle Ehre und sezierte für die Schülerinnen und Schüler eine frische Bachforelle.Manche sahen zum allerersten Mal, wie denn verschiedene Organe aussehen und was es mit den Kiemen eines Fisches genau auf sich hat.Einige haben sich sogar getraut, die verschiedenen Organe anzufassen und waren ganz erstaunt. Das war für viele eine ganz neue und vor allem tolle Erfahrung. Wo sonst bekommt man einen Fisch vor den eigenen Augen seziert. So ging ein ereignisreicher Tag auch wieder zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler haben eine Menge mitgenommen und hatten sichtlich großen Spaß dabei. Die Exkursion ins Syratal war dementsprechend wieder ein voller Erfolg! Großen Dank geht an die beiden Geographie-Lehrer Frau Bauer und Frau Meyer. Auch Frau Schupp sowie Herr Hohberger haben sich ein großes Lob für ihre Unterstützung verdient! Das Fach Geographie konnte so mal völlig neu erlebt werden!

C. Schmeier (Referendar Geographie & Sport)