Stadtbesichtigung bei 30 Grad im Schatten

Das ist nicht gerade ein Vergnügen, wird sich wohl mancher denken.

Aber für die Arbeitsgemeinschaft „Geschichte“ war die Abschlussexkursion nach Regensburg ein echter Höhepunkt. Am 05. Juni besuchten wir zunächst die Walhalla in Donaustauf, wo uns viele bekannte Persönlichkeiten der Geschichte begegneten. Da die Aufstellung der Büsten keinen chronologischen oder sachlichen Zusammenhängen folgt, war das Erkennen und Einordnen oft eine echte Herausforderung und gleich ein Stück weit Wissenstest.

Wir genossen den herrlichen Blick auf das Donautal aus der luftigen Höhe der im Stil des Parthenon erbauten Gedenkstätte.

Bei ca. 30 Grad erlebten wir eine unterhaltsame Führung durch malerische Welterbestadt, heute Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. An angenehmen schattigen Plätzchen erfuhren wir Interessantes aus der Geschichte Regensburgs, zum Beispiel zu den Stadtteilen

diesseits und jenseits der Steinernen Brücke, zwischen denen es noch heute so bestimmte

gegenseitige Vorurteile gibt, wie die Stadtbilderklärerin augenzwinkernd bemerkte. Die Brücke über die Donau, die bereits im 12. Jahrhundert gebaut wurde, gehört zu den Wahrzeichen Regensburgs. Die Stadt war als Castra Regina römisches Legionslager, aber bereits vorher von den Kelten besiedelt. Die sogenannten Geschlechtertürme verleihen der Stadt ein italienisches Flair, deshalb wird Regensburg auch als die nördlichste Stadt Itaiens bezeichnet. Besonders interessant fanden wir auch den Dom, den sich einige sehr lange und intensiv anschauten, vielleicht auch wegen der angenehmen Temperaturen im Inneren.

Viel zu schnell verging der spannende Stadtrundgang. Anschließend war Freizeit angesagt, die wir in Eisdielen, beim Shoppen oder einfach nur an schattigen Stellen an der Donau genossen.

Zum Abschluss stärkten wir uns in der Traditionsgaststätte „Alte Linde“, auf einer Donauinsel gelegen und mit herrlichem Blick auf die Brücke und die Altstadt.

Zum Gelingen der Reise trug auch Herr Drechsel vom gleichnamigen Busunternehmen bei, der uns wie immer sicher und zuverlässig beförderte und den wir „cool“ finden.

Unser Dank geht auch an unsere AG-Leiterin, Frau Schreyer, sowie an Leonis Mutti, Frau Reichardt, für die Begleitung.

Die Mitglieder der AG „Geschichte“