„Ihr werdet quasi zum Pinguin im Wasser, ihr findet euer Element“

Am Dienstag, dem 08.10.2019, hatte die Kursstufe 11 gemeinsam mit dem Start-Up-Unternehmen „WEGVISOR“ einen umfangreichen Motivationsworkshop im Rahmen der Studienorientierung. Wir starteten in der Aula. Das Team, welches uns dort herzlich und auf Augenhöhe begrüßte, bestand aus jungen, engagierten und humorvollen Leuten. Der Projekttag begann mit einer etwa 30 minütigen Einführungsrede seitens des Leiters des Projekts, in der er selbiges an sich und einige Grundlagen der Motivation selbst vorstellte. Zum Beispiel erklärte er anschaulich und mit Elementen aus dem Management-Bereich, wie man seine persönlichen Ziele am besten erreicht. Anschließend wurden wir in die Workshopgruppen eingeteilt. Die insgesamt 5 Arbeitsteams begaben sich in festgelegte Räume im eigentlichen Schulgebäude. Dort wurde, je nach Workshopleiter, mehr oder weniger intensiv gearbeitet.
Ich persönlich war bei Projektleiter Patrick (ja, wir durften und sollten uns duzen) im Kurs. Unsere Gruppe widmete sich im Halbkreis sitzend intensiv und mit viel Praxisanteil dem zuvor ausgeteilten Arbeitsheft, dem darin enthaltenen DISG-Modell, welches sich mit der idealen Zusammensetzung von Arbeitsgruppen befasst und seinen Ursprung in Management und Wirtschaft hat, sowie den allgemein bekannten Lerntypen. Hierzu wurde laut meinem Kenntnisstand in jeder Gruppe kreativ mit dem Boden gearbeitet, sei es ein aufgeklebtes Koordinatensystem oder ein Labyrinth. Nach Vergleich der gruppeninternen Ergebnisse wurde der Fokus auf unsere Zukunft und damit die weitere Ausbildung gelegt. Neben von Hr. Brückner bereitgestellten Ratgebern erhielten wir ein Plakat, welches umfangreich und leicht verständlich über sämtliche Möglichkeiten der Berufsausbildung in Sachsen informiert. Speziell hier wurden die bereits angesprochenen Ergebnisse des Bereichs Lerntyp wichtig, da spätere Studienmöglichkeiten unter anderem nach diesem, immer individuellen, Kriterium ausgewählt werden sollten.
Insgesamt gestaltete sich das Projekt als ser informativ und –selbstverständlich- motivierend. Ich denke, dass jeder seine eigenen Eindrücke und für sich relevanten Informationen gesammelt hat und in Zukunft vielleicht sogar anwendet. In dem Projekttag sehe ich eine sinnvolle und effektive Ergänzung zum normalen Unterricht.