Bericht vom Sprachlager
Vom 4. bis zum 7. Dezember fand in Leipzig das zentrale Sprachenseminar statt, an dem 50 Schüler aus ganz Sachsen teilnahmen. Ich nahm in der Sprache Französisch teil. Außerdem gab es die Sprachen Latein, Russisch, Polnisch, Italienisch, Spanisch und Tschechisch. Sieben Sprachgruppen also, in denen je ca. 7 Schüler waren. In jeder Sprachgruppe (außer in Latein, da hatte sich keiner gefunden) gab es neben einem Lehrer einen Fremdsprachenassistenten (also einen Muttersprachler), der uns in Aus- und Umgangssprache weiterhalf. Ziel des Seminars war es, ein Theaterstück in der jeweiligen Fremdsprache auf die Beine zu stellen.
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Nach Ankunft, Orientierung in der relatv großen Sportschule und Erkundung der Zimmer (1-2-Bettzimmer) folgte die Begrüßung und Einteilung in die Sprachgruppen. Dort wurde dann auch gleich das Abendprogramm vorbereitet, bei welchem jede Sprachgruppe ein Lied in ihrer Fremdsprache aussuchen sollte. Nach einigem Überlegen und Proben gab es auch schon Abendbrot. Anschließend folgte das Abendprogramm, bei dem jede Gruppe das Lied vorstellte. Anschließend lernten uns zwei
Lehrerinnen (wobei diese dabei mehr Spaß hatten als die Schüler) zu einem aus zwei verschiedenen Takten bestehenden, allerdings 8 Minuten lang dauernden Lied aus den 70er Jahren (es könnten auch die 60er gewesen sein) Polka tanzen…
Am zweiten Tag wurde in den Sprachgruppen das Theaterstück vorbereitet. Nach einem etwas einfallslosen Start sprühten wir (nachdem uns die Lehrer mal allein gelassen hatten) nur so vor Ideen und hatten schnell ein recht lustiges Theaterstück zusammen.
Das Mittagessen und die Kaffeepause verpasste unsere Gruppe verlässlich, da wir so viel zu tun hatten, dass wir die Zeit immer wieder vergaßen und somit den Kuchen immer beim Kulisse malen zu uns nahmen. Am Abend fand dann ein Schauspielworkshop mit professionellen Schauspielern statt, bei dem zum Einen sehr viel Fantasie (z. Bsp. ein imaginärer Riesenball), zum Anderen aber auch sehr viele Lachmuskeln gefordert waren.
Am dritten Tag schließlich mussten die Theaterstücke perfektioniert, die Kostüme und die Kulisse gebastelt und die Texte gelernt werden. Nach zahlreichen Stressanfällen und Schweißausbrüchen gelang es jedoch jeder Gruppe, ein mehr oder weniger ordentliches Stück fertig zu haben. Zur abendlichen Aufführung verlief dann auch (fast) alles nach Plan und wir hatten alle gar nicht so richtig mitbekommen, dass die drei Tage schon vorbei waren.
Am vierten Tag wurden die Koffer gepackt, die Handynummern ausgetauscht, die Lehrer und das Seminar an sich bewertet und nach einer kurzen Verabschiedung gab es noch T-Shirts und eine Foto-CD. Anschließend konnten wir Schnupperkurse für zwei andere Sprachen belegen und dann ging auch schon der Zug nach Hause.
Alles in allem war es ein sehr schönes und lustiges Seminar das und allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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