Gemeinsam Gutes tun und dabei die Schule ein Stück schöner machen – das ist der DO GOOD-Day.
Damit wir Verpflegung, Aufgaben und Organisation passend planen können, benötigen wir eine verlässliche Teilnehmerzahl und haben dafür einen einfachen Weg geschaffen, sich anzumelden. Wir bitten euch, diese Infos in eurer jeweiligen Klasse zu teilen. Hinter dem Link (>> Jetzt anmelden!) und dem QR-Code verbirgt sich ein Anmeldeformular, in dem sich jede Familie mit Name, Klasse und Anzahl der Teilnehmer eintragen kann. Motiviert gern nochmal alle eure Eltern, Kinder und Klassenlehrer sich anzumelden!
P. S. In diesem Jahr wartet auf die teilnehmerstärkste Klasse passend zum Do-Good-Day eine Goodiebox. 😊
Vielen Dank für eure Unterstützung – wir freuen uns auf viele helfende Hände und einen tollen gemeinsamen Tag!
Allen Gewinnern des Geographie-Wettbewerbes am Diesterweg-Gymnasium Plauen gilt unser herzlicher Glückwunsch.
Unser Schulleiter nahm am Montag, dem 04. Mai 2026 die Auszeichnung vor: In der Klassenstufe 7-10 gratulieren wir dem Schulsieger Tim Richter, 10c (3.v.r.). Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Vincent Trampel, 8a (2.v.r.) und Sophie Lippert, 9c (4.v.l.).
In der Klassenstufe 5/6 gratulieren wir dem Schulsieger Benedikt Spranger, 6a (4.v.l.). Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Klesti Teda (5.v.l.) und Frederike Düntsch (3.v.l.), 6b.
Die Elftklässler/-innen des Diesterweg- und Lessing-Gymnasiums laden alle Sportbegeisterten zum Volleyballspiel in das frisch eingeweihte Sportforum Vogtland ein!
Anpfiff ist 17.00 Uhr, davor und danach darf aber gern geschlemmt werden, denn die Jahrgänge bereiten auch ein Angebot aus Snacks und Getränken vor!
Der Ticket-Vorverkauf am Diesterweg-Gymnasium beginnt am 04.05.26. Erhältlich sind die Karten in der Frühstücks- und Mittagspause (9.55-10.15 und 12.40-13.15 Uhr) auf dem 200er-Gang vor dem Sekretariat.
Alle Einnahmen kommen den Abikassen der Jahrgänge zu Gute.
Die Jahrgänge beider Gymnasien freuen sich auf zahlreiche Besucher/-innen!
Im Rahmen eines Theaterbesuchs haben die 10. Klassen das Stück „Doktormutter Faust“ am Theater Plauen-Zwickau gesehen. Es handelt sich dabei um eine moderne Interpretation des klassischen Faust-Stoffes, in der die Hauptfigur als Frau dargestellt wird: Dr. Margarete Faust, eine angesehene Professorin für Gender-Studies. Ihr Leben gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als öffentlich wird, dass sie einer Studentin heimlich eine Abtreibung finanziert hat. Ihr beruflicher und persönlicher Status beginnt somit zunehmend zu zerfallen, da sie in einer Dystopie lebt und nicht in einer Demokratie.
In dieser Krisensituation tritt Mephisto in ihr Leben, mit dem sie in Anlehnung an Goethes Vorlage einen Pakt eingeht. Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass Dr. Faust zunehmend die Kontrolle über ihr Handeln verliert und moralische Grenzen überschreitet.
Diesbezüglich haben auch viele Schüler in einer Ausstauschrunde Kritik geäußert. Kommentare wie „zu überspitzt“, „schwer zu verstehen“ oder „zu politisch aufgeladen“ waren nur einige. Besonderer Kritikpunkt war hierbei der politische Hintergrund, welcher während des Stückes zu sehr in eine rechts-links Abgrenzung geführt hat. Dies wurde von vielen Schülern als eingebaute Richtlinie gesehen, welche den Jugendlichen oder den Zuschauern zu offensichtlich eine Denkweise vorschreibt oder moralisierend den Zeigefinger erhob. Gefühlt wurden zu viele „Probleme“ ins Stück getragen (Flüchtlinge, Abtreibung, rechte Regierung, autoritärer Staat). Und dabei wollten wir doch nur den „Faust“ sehen… 😉 Auch bemängelten viele Schüler die sexistischen Darstellungen in manchen Szenen, die Verführung oder auch Hexentanzplatz darstellen sollten.
Positives Feedback galt bei dieser Aufführung besonders stark den Schauspielern, welche ihre Charaktere uns als Zuschauern sehr nahebringen konnten und eine hohe schauspielerische Leistung durch die Doppelrollenbelegung gezeigt haben. Außerdem gab es noch für das Bühnenbild und die ähnlich zum Urtext gebliebenen Szenen ein Lob, da durch diese das Stück etwas leichter zu verstehen war.
Besonders eindrücklich war die Darstellung des Machtmissbrauchs gegenüber einem Studenten (bei Faust gegenüber Gretchen). Dadurch wurde deutlich, wie sehr sich eine Persönlichkeit im Laufe des Stücks verändert und auf eine Katastrophe zusteuert.
Aber Theater ist ja dazu da, zu übertreiben, zum Denken anzuregen und zu diskutieren. Dies ist mit dem Stück auf jeden Fall gelungen.
Ein besonderes Highlight für die Klassenstufe 6 war das Bienenprojekt, das von Frau Lienemann initiiert wurde. Sie ist Lehrerin an unserer Schule, beschäftigt sich selbst mit dem Imkern und integrierte gemeinsam mit Herrn Lienemann dieses spannende Projekt in den Schulalltag.
Herr Lienemann brachte ein echtes Bienenvolk mit in die Schule und stellte den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen die faszinierende Welt der Bienen vor. Dabei erklärte er anschaulich den Aufbau des Bienenstaates, die Aufgaben der einzelnen Bienen, ihr Verhalten sowie die Honiggewinnung. Besonders eindrucksvoll war die Vorstellung der Beute mit den Rähmchen und der Bienenkönigin. Die Kinder konnten die Bienen aus nächster Nähe beobachten und sogar vorsichtig streicheln. Auch die Werkzeuge eines Imkers wurden vorgestellt sowie erklärt, wann und wie Honig geerntet wird.
Parallel dazu fand eine Stationsarbeit zu Themen wie dem Körperbau der Honigbiene, den Bienentypen im Bienenstaat, dem Werdegang einer Arbeiterin und der Kommunikation durch Rund- und Schwänzeltanz statt. Betreut wurde diese von Frau Lienemann und Frau Lützel.
Den gelungenen Abschluss bildete die Verkostung leckerer Honigbrötchen. Das Projekt vermittelte nicht nur viel Wissen, sondern zeigte auch eindrucksvoll, wie bewundernswert Bienen sind und wie wichtig Honig und die Bestäubungsleistung der Bienen für unser Leben sind.
Am 12. und 17.03.2026 unternahmen die 10. Klassen des Diesterweg-Gymnasiums eine Exkursion nach Chemnitz in den „Lern- und Gedenkort Kaßberg„, der die Geschichte des dortigen Gefängnisses aufarbeitet und in einem originalen Trakt der ehemaligen Haftanstalt in einer anschaulichen, multimedialen Ausstellung präsentiert.
Obwohl die Ausstellung das Gefängnis seit seiner Entstehung in den unterschiedlichen Nutzungsphasen durch die Nationalsozialisten, die sowjetische Militärbesatzung und das Ministerium für Staatssicherheit darstellt, fokussierten wir uns besonders auf seine Funktion als Stasi-Gefängnis, da die Exkursion im Lernbereich der DDR-Geschichte angesiedelt ist.
So erhielten wir eine kurzweilige Überblicksführung zur Architektur des Gefängnisses und seiner Funktion als Haftanstalt der Staatssicherheit. Für viele Schüler/-innen waren insbesondere die Informationen zum Freikauf, der über den Kaßberg abgewickelt wurde, spannend, da dieser Aspekt im Unterricht nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wiederum andere Aspekte des Rundgangs konnten die Lernenden bereits durch eigenes Wissen ergänzen, was ihnen ein großes Lob von unserer Museumspädagogin Frau Hahn einbrachte.
Auf der Grundlage der Führung erhielten die Schüler/-innen in kleinen Teams anschließend den Auftrag, sich mit den Einzelschicksalen verschiedener Zeitzeugen zu beschäftigen, die im Kaßberg-Gefängnis inhaftiert waren. In den ehemaligen Zellen stellt die Ausstellung die Lebensgeschichten dieser Zeitzeugen umfangreich dar: An den Wänden werden das Leben vor und nach der Haft, die Haftgründe und -bedingungen sowie -erlebnisse ausführlich in Text, Bild und Originalquellen aufgezeigt. Zudem nutzten die Schüler/-innen auch die in Film und Ton aufgenommen Zeitzeugenaussagen, die man in jeder Zelle ansehen kann. So gewannen sie anhand der genauen Auseinandersetzung einen Einblick in die oft konstruierten Gründe zur Verurteilung von Menschen, die z. B. die DDR verlassen wollten oder sich systemkritisch äußerten.
Am Ende blieb bei allen eindrücklich in Erinnerung, dass nicht jeder Mensch in der DDR seine Freiheitsrechte so in Anspruch nehmen und ausleben konnte, wie wir es heute können. So trägt der „Lern- und Gedenkort Kaßberg“ dazu bei, dass wir im Vergleich mit der Geschichte unsere heutigen demokratischen Grundrechte stärker (und als nicht selbstverständlich) wahrnehmen und hoffentlich auch zu schätzen wissen!
Das größte Lob der Schüler/-innen war wohl, dass sie sich noch mehr Zeit zur Beschäftigung mit dem Gebäude und der Ausstellung gewünscht hatten. Nicht nur daran, sondern auch an der konzentrierten und interessierten Teilnahme an der Führung war deutlich zu spüren, dass der Besuch in der Ausstellung von allen ernst genommen und als Lerngelegenheit genutzt wurde. Das wiederum freute natürlich die begleitenden Lehrkräfte besonders, denn so wurde im Feedback die Exkursion von allen Seiten als gewinnbringende Veranstaltung eingeschätzt.
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