Anmeldung für die neuen 5. Klassen des Schuljahres 2026/27

Am 06.02.2026 erfolgt die Ausgabe der Bildungsempfehlungen/Halbjahresinformationen an sächsischen Grundschulen. Mit dieser können Sie Ihr Kind an unserem allgemeinbildenden Gymnasium anmelden.

Anmeldetermine an unserer Schule:
TagDatumZeit
Freitag06.02.202612:30 Uhr – 16:30 Uhr
Montag16.02.202608:00 Uhr – 14:00 Uhr
Dienstag17.02.202610:00 Uhr – 16:00 Uhr
Mittwoch18.02.202608:00 Uhr – 14:00 Uhr
Donnerstag19.02.202610:00 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag20.02.202608:00 Uhr – 12:00 Uhr
Montag23.02.202608:30 Uhr – 12:00 Uhr
Dienstag24.02.20268:30 Uhr – 12:00 Uhr,
12:30 Uhr – 14:00 Uhr
Mittwoch25.02.20268:30 Uhr – 12:00 Uhr,
12:30 Uhr – 14:00 Uhr
Donnerstag26.02.20268:30 Uhr – 12:00 Uhr
Freitag27.02.20268:30 Uhr – 12:00 Uhr
Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung:
  1. das Original der Bildungsempfehlung Klasse 4 (in Ausnahmefällen die Dokumentation der besonderen Bildungsberatung – als Original)
  2. die Originale und Kopien des Jahreszeugnisses Klasse 3 und der Halbjahresinformation Klasse 4 der zuvor besuchten Schule
  3. das Original und eine Kopie der Geburtsurkunde
  4. der ausgefüllte Aufnahmeantrag, unterzeichnet von beiden Sorgeberechtigten
  5. Impfausweis (Masernschutznachweis)
  6. ggf. Nachweis zum alleinigen Sorgerecht – als Kopie
  7. ggf. medizinisches oder psychologisches Gutachten/Attest, Schwerbehindertenausweis, Bescheid über Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, förderpädagogisches Gutachten, Entwicklungsbericht oder Förderplan – als Kopie
  8. ggf. Erklärung zur Zweit- oder Mehrsprachigkeit, falls die Herkunftssprache nicht bzw. nicht ausschließlich Deutsch ist.

Die Anmeldungen für die Speziklassen Sport erfolgen mit den regulären Anmeldungen zu den gegebenen Terminen. Falls möglich, bitten wir Sie, eine Kopie der Mitgliedschaft im Verein mitzubringen. Nähere Informationen zu den Sportspeziklassen und dem Sportzentrum erhalten Sie hier.

– Versand von Aufnahmebescheid bzw. ggf. Ablehnungsbescheid zum 22.05.2026

HINWEIS zur Möglichkeit einer „Briefkastenanmeldung“

Sollten Sie an den Anmeldetagen keine Zeit haben, persönlich in das Sekretariat zu kommen, bieten wir auch die Möglichkeit an, alle notwendigen Formular über den Briefkasten einzureichen. Unser Sekretariat würde sich dann per Telefon/ E-Mail bei Ihnen melden. Folgende Unterlagen müssen Sie hierfür einreichen:

  1. das Original der Bildungsempfehlung Klasse 4 (in Ausnahmefällen die Dokumentation der besonderen Bildungsberatung – als Original)
  2. die Originale und Kopien des Jahreszeugnisses Klasse 3 und der Halbjahresinformation Klasse 4 der zuvor besuchten Schule
  3. das Original und eine Kopie der Geburtsurkunde
  4. der ausgefüllte Aufnahmeantrag, unterzeichnet von beiden Sorgeberechtigten
  5. Impfausweis (Masernschutznachweis)
  6. ggf. Nachweis zum alleinigen Sorgerecht – als Kopie
  7. ggf. medizinisches oder psychologisches Gutachten/Attest, Schwerbehindertenausweis, Bescheid über Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, förderpädagogisches Gutachten, Entwicklungsbericht oder Förderplan – als Kopie
  8. ggf. Erklärung zur Zweit- oder Mehrsprachigkeit, falls die Herkunftssprache nicht bzw. nicht ausschließlich Deutsch ist.
  9. den unterschriebenen Hinweis, dass die Anmeldung noch keine Zusage für den Schulplatz darstellt
  10. das ausgefüllte Zusatzformular (wer ist Notfallkontakt usw.)
  11. ggf. Bestellung des DG-Planers (Hausaufgabenheft in Zusammenarbeit mit der Straßberger Verlag FLVG)

Einen Überblick über die Angebote unseres Gymnasiums erhalten Sie außerdem auf unserem Schulflyer sowie den verschiedenen Informationsangeboten auf unserer Homepage und dem Schulblog:

Der weitere Verlauf der Schüleranmeldung am DG für Schülerinnen und Schüler ohne Bildungsempfehlung:

–  verpflichtende Leistungserhebung am Gymnasium für Schülerinnen und Schüler ohne gymnasiale Bildungsempfehlung am 03.03.2026 – 09.00 Uhr im Diesterweg-Gymnasium

–  Beratungsgespräche am Gymnasium mit Eltern, deren Kinder keine Bildungsempfehlung Gymnasium haben, Vergabe der einzelnen Termine zur Anmeldung (ab 04.03.2026 – 12.03.2026)

– Versand von Aufnahmebescheid bzw. ggf. Ablehnungsbescheid zum 22.05.2026

Ein Sprachwettbewerb kommt selten allein

Im Januar eine ruhige Kugel schieben? Fehlanzeige! Der erste Monat des Jahres hält einen bunten Strauß schulischer Aktivitäten bereit. Stellvertretend seien hier genannt der Bibliotheksbesuch der Klassenstufe 5, das Skilager der Klassenstufe 9, die Fertigstellung der Facharbeit in Klassenstufe 10 sowie das Probeabitur der Jahrgangsstufe 12. Nicht zu vergessen die Jagd aller Schülerinnen und Schüler nach den letzten Noten des ersten Halbjahres. Doch das ist längst nicht alles: Mitten im Getümmel sind auch unsere Sprachenliebhaber mit von der Partie.

Internet-Teamwettbewerb Französisch

Im Rahmen der deutsch-französischen Woche vom 19. – 23. Januar 2026 fand wieder der beliebte Internet-Teamwettbewerb statt. Neu in diesem Jahr: Die Schulen durften selbst den Tag der Durchführung bestimmen. Pünktlich zur Wochenmitte (21. Januar 2026) machten sich am Diesterweg-Gymnasium Plauen 36 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 12 daran, die 80 Aufgaben ihrer jeweiligen Niveaustufe zu lösen.

Für die Beantwortung der Fragen, die sich auf acht Themenbereiche verteilten, standen den Teams alle Möglichkeiten des Internets zur Verfügung. Auch wenn sich die ein oder andere Aufgabe rund um die französische Sprache, Frankreich oder die Frankophonie als ziemlich kniffelig erwies, hatten die Mädchen und Jungen doch sichtlich Freude an ihrem Tun. Im Anschuss an ihre Recherchen wussten sie zum Beispiel einiges mehr über die Arbeitsweise der Académie Française, das landesweite (!) Handyverbot am Collège oder das monegassische Nationalgericht Barbajuan.

Wie sich unsere Französischlerner im Vergleich zu den anderen 6800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Sachsen geschlagen haben, werden wir hoffentlich noch vor den Winterfeien erfahren. Die Ergebnisse sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Wer rastet, der rostet. Dieser Ausspruch trifft wohl kaum auf unsere sprachbegabten Schülerinnen und Schüler zu, denn nur einen Tag nach dem Internet-Teamwettbewerb stand der Klausurtag des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen auf dem Programm. Selbstverständlich waren hier bekannte Gesichter vom Vortag dabei.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen zählt zu den traditionsreichsten Schülerwettbewerben Deutschlands. Für die Wettbewerbsrunde 2026 hatten sich am Diesterweg-Gymnasium neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Klassenstufen 8 bis 10 angemeldet. Sie starteten in der Kategorie SOLO und stellten ihre Fähigkeiten in den Wettbewerbssprachen Englisch, Französisch und Spanisch unter Beweis.

Die Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Ausdruck einer hohen Sprach- und Selbstorganisationskompetenz. Parallel zu ihren „normalen“ schulischen Verpflichtungen mussten die Jungen und Mädchen in Heimarbeit ein Video in der gewählten Fremdsprache erstellen und sich mit einem Vorbereitungsthema auseinandersetzen. Dieses zog sich dann am Klausurtag wie ein roter Faden durch die Aufgabenstellungen zum Kreativen Schreiben, Leseverstehen, Hörverstehen sowie zur Landeskunde und Wortergänzung.

Wir freuen uns über die Bereitschaft, sich auch außerhalb des Klassenzimmers mit anderen Sprachen und Kulturen zu beschäftigen. Denn eines ist unbestritten: Sprachen öffnen die Türen zur Welt.

Bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse im Mai 2026 drücken wir ganz fest die Daumen.

Text und Bilder: Marcel Mählich, Fachleiter sprachlicher Fachbereich

Knobel-Asse beim Bolyai-Wettbewerb

Zum ersten Mal hat unsere Schule am internationalen Bolyai-Wettbewerb teilgenommen. Am 13. Januar 2026 stellten sich insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler aus den 7., 8. und 9. Klassen dieser besonderen mathematischen Herausforderung.

Sie traten in fünf Teams an, die jeweils aus zwei bis vier Teilnehmenden bestanden. Im Mittelpunkt des renommierten Wettbewerbs stand das gemeinsame Lösen anspruchsvoller mathematischer Aufgaben. Innerhalb von 60 Minuten mussten die Teams 14 altersgerechte Knobelaufgaben bearbeiten. Dabei waren nicht nur mathematisches Können, sondern auch Teamarbeit und logisches Denken gefragt.

Alle Teams unserer Schule zeigten achtbare Ergebnisse, die meisten erreichten sogar eine Platzierung im ersten Drittel ihrer Teilnehmergruppe. Eine tolle Leistung!

Text: Fr. Geißler, Bild: Felix L. (Kl. 10c)

DG wird Regional- und Stadtmeister in der WK IV

Großer Erfolg für das Diesterweg-Gymnasium: Unsere WK-IV-Mannschaft hat sich heute bei den Regionalmeisterschaften den Titel des Regionalmeisters gesichert – und ist damit zugleich Stadtmeister, da auch das Peter-Breuer-Gymnasium aus Zwickau sowie das Lessing-Gymnasium aus Plauen am Turnier teilnahmen.

Unter der Leitung der Trainer Tyll Schmidtke und Peter Gottschalk zeigte das Team eine geschlossene und hochkonzentrierte Leistung. Für beide Trainer ist es bereits die zweite Regionalmeisterschaft in diesem Schuljahr, nachdem zuvor schon die Mädchenmannschaft diesen Erfolg feiern konnte.

Besonders überzeugend war die taktische Umsetzung: Eine aggressive und disziplinierte Manndeckung sorgte immer wieder für schnelle Ballgewinne, aus denen konsequent Konter gespielt wurden. Die Mannschaft überzeugte durch Einsatz, Laufbereitschaft und Zusammenhalt – eine herausragende Mannschaftsleistung, die am Ende völlig verdient mit dem Titel belohnt wurde.

Mit diesem Erfolg qualifiziert sich das Team für die Landesmeisterschaft im März in Sohland, wo die Mannschaft das Diesterweg-Gymnasium nun auf Landesebene vertreten wird.

Herzlichen Glückwunsch an Spieler und Trainer zu dieser starken Leistung! 🏆💪

Text und Bilder: Hr. Gottschalk

Das Theaterstück „Prima Facie“ – „Vertraue dir selbst nie, wenn du glaubst, dass du Recht hast.“

Am 16.01.2026 besuchte unser Jahrgang 11 die Kleine Bühne des Theaters Zwickau-Plauen. Das Thema des Theaterstücks „Prima Facie“ war die Justiz und ihre Stellung gegenüber der Vergewaltigung von Frauen. Dieses zugleich hochaktuelle und bedrückende Stück beschäftigte viele Schüler/-innen nachhaltig, wie die anschließenden Diskussionen im Deutschunterricht zeigten. Daher wollen wir hier ganz verschiedene Blickwinkel in den Mittelpunkt stellen:

Der Titel heißt „Prima Facie“, was auf Deutsch „auf den ersten Blick“ bedeutet und vor Gericht verwendet wird, um zu zeigen, dass ausreichende Beweise für eine Forderung vorliegen. Es widerspricht sich in dem Fall, aber ich glaube, die Ironie soll zeigen, dass nicht alles bewiesen werden kann und genau das ist das Problem. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat, war, wie die Schauspielerin allein auf der Bühne stand und in einem stundenlangen Monolog in verschiedene Phasen des Lebens der Protagonistin Tessa schlüpfte. Unglaublich, wie man so viel Text auswendig lernen kann. Auch die minimalistische Bühnengestaltung faszinierte mich: Es gab nur eine graue Holzkonstruktion mit Schließfächern, die einen einem Schrank ähnlich war. Die Darstellung von Emotionen war so faszinierend, dass ich mich in die Situation der Hauptfigur hineinversetzen konnte. Ein Satz ist mir nach der Vorstellung in Erinnerung geblieben: „Vertraue dir selbst nie, wenn du glaubst, dass du Recht hast.“. Ich empfehle sehr, dieses Theaterstück zu besuchen. – Angelina K.


Kristin Heil spielt die Protagonistin Tessa. Tessa ist eine junge und erfolgreiche Anwältin, die vor allem Sexualstraftäter vor Gericht verteidigt. Die Wahrheit interessiert sie nicht, bis sie selbst Opfer einer Vergewaltigung wird und auf der anderen Seite im Gerichtssaal steht.

Das gesamte Stück ist emotional und sehr ergreifend. Es ist untypisch mit solchen Tabuthemen, wie Vergewaltigung, direkt auf der offenen Bühne konfrontiert zu werden. Die hervorragende Schauspielleistung von Kristin Heil sorgte dafür, das man jede Emotionalität und jedes Gefühl auch als Zuschauer deutlich spüren konnte, insbesondere in den prekären Situationen, wie während des Gerichtsprozesses oder der Vergewaltigungstat. Hier lief einem ein kalter Schauer über den Rücken. Allgemein fühlte ich mich das gesamte Stück über sehr beklommen.

Trotz der inhaltlichen Schwere des Stücks, halte ich es für ungemein wichtig, solche Probleme unserer Gesellschaft offen darzustellen. Man müsste meinen, in einer so modernen und gebildeten Welt sollte es Maßnahmen und Wege geben, die Sexualstraftäter angemessen zu bestrafen und Frauen den Schutz zu bieten, den sie benötigen. Stattdessen sind dieselben Probleme wir vor Jahrzehnten immer noch an der Tagesordnung und Frauen müssen regelrecht vor Gericht kämpfen für ihre Rechte und meist nützt dies ebenfalls nichts. Das in dem Stück dargestellte Problem bezieht sich hierbei vor allem auf unser Rechtswesen; eine Institution, die für Recht und Gerechtigkeit sorgen sollte. Wie sehr wir heutzutage noch in einem Patriarchat verankert sind, wird klar gezeigt durch den dargestellten Gerichtsprozess, dessen Maßnahmen zur Verurteilung oder Freisprechung des Täters nicht auf wirklich moralischen, fairen und wahren Grundwerten den Frauen gegenüber beruhen. Immer noch leben wir in einem System, das „von Männern für Männer“ gemacht ist, oder noch besser „von Tätern für Täter“.

Doch genau darum ist es so wichtig für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu kämpfen und für Aufklärung zu sorgen, wie eben mit diesem Theaterstück. Denn manchmal ist es wichtig, die Gesellschaft mit der schweren Realität zu konfrontieren, um Veränderung zu bewirken. – Marlen Z.


Das Schauspiel „Prima Facie“ stellt eine der Problematiken unserer heutigen Rechtsprechung erschreckend aktuell dar. Durch die Darstellungsweise der Schauspielerin Kristin Heil kann man sich in die Gefühle und Gedankenwelt der Protagonistin, auch als männlicher Jugendlicher, hineinversetzen und diese nachvollziehen. Und dieses ist kaum zu ertragen. Es ist schwer nachzuvollziehen und zu verstehen, wie es sein muss, in einem Vergewaltigungsfall aussagen zu müssen. Das Stück lässt den Zuschauer in Fassungslosigkeit zurück, über das, was dieser unschuldigen Frau passiert ist. Das Stück präsentiert die Sicht einer Frau bzw. eines weiblichen Zeugen auf einen bzw. auf ein System, welches von Männern für Männer gemacht wurde. Die Tatsachen / die Wahrheit werden einer juristischen Wahrheit untergeordnet. Dieses Stück präsentiert in 90 Minuten, dass eine Frau keine Chance hat in unserem Rechtssystem für die Verurteilung eines Vergewaltigers zu sorgen, trotz Anzeige und eindeutiger Beweise. – Paul K.


Das Ein-Personen-Stück „Prima Facie“ der britischen Dramatikerin Suzie Miller feierte 2019 seine Uraufführung und hat seitdem international große Resonanz erfahren. Es erzählt die Geschichte der erfolgreichen Juristin Tessa, die sich nach einer eigenen Gewalterfahrung vor Gericht wiederfindet und dadurch das Rechtssystem aus einer völlig neuen Perspektive erlebt. Das Stück arbeitet kunstvoll heraus, wie juristische Konstruktionen und gesellschaftliche Wahrnehmungen von Sexualstraftaten oft den Betroffenen wenig Schutz bieten und fordert eindringlich Reformen für mehr Gerechtigkeit.

Szenisch überzeugt „Prima Facie“ durch seine energetische Erzählweise: Die Schauspielerin Kristin Heil trägt den Abend allein und wechselt zwischen zahlreichen Rollen und Tonlagen, wodurch die Herausforderungen und emotionalen Umschwünge der Hauptfigur für das Publikum unmittelbar erfahrbar werden. Wir, die Schülerinnen und Schüler der Deutschkurse der Jahrgangsstufe 11 erlebten eine intensive Darstellung, die mit wenigen Requisiten und klarem Bühnenbild starke Bilder schafft.

Inhaltlich gelingt es dem Stück, gesellschaftlich relevante Fragen nach Recht, Macht und Geschlecht offen zu legen. Es basiert auf juristischer Recherche und aktuellen Diskussionen zu sexualisierter Gewalt, was die Argumentation authentisch und fundiert macht.

„Prima Facie“ ist kein einfaches Theater, sondern forderte uns emotional und intellektuell heraus. Es schrie förmlich danach, im Deutschkurs weiterführende Gespräche zu führen. Die provozierende Klarheit des Stücks regte dazu an, über eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit nachzudenken. Damit leistet „Prima Facie“ einen wichtigen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte und setzt Zeichen für mehr Sensibilität im Umgang mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt. – Fr. Reinsch (Kurslehrerin LKDe2)

Alle Bilder: André Leischner, Theater Plauen-Zwickau

Fünftklässler erkunden die Vogtlandbibliothek

In den vergangenen beiden Wochen besuchte jede unserer 5. Klassen an einem Mittwoch die Vogtlandbibliothek in Plauen, um das Angebot kennenzulernen und ein wenig zu schmökern. Während die Bibliothek für Besucher geschlossen war, durften unsere Schüler/-innen sie ganz genau erkunden – wie aufregend!

Stellvertretend für alle Klassen berichtet eine Schülerin der Klasse 5b von ihrem Tag:

Bilder: Fr. Schöler