Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein großer Teil unserer Neuntklässler auf dem Weg ins Zillertal begeben, um auf den Pisten von Hochfügen und Kaltenbach das Skifahren zu erlernen oder zu verbessern.
Sonne und beste Pistenbedingungen machten die Tiroler Bergwelt zu einem beeindruckenden Erlebnis. Von unseren 24 Anfängern standen nach viertägiger intensiver Lernzeit alle sicher auf den Skiern – viele von ihnen haben bereits längere, blaue und rote Pisten gemeistert und nicht mehr nur im „Pizza-Stil“ (Brems- und Kontrolltechnik für Anfänger) die Abfahrt gewagt.
Die Fortgeschrittenen sowie die Profis sind Formationen gefahren, haben an ihrer Technik gefeilt und dabei bis zu 30 Pistenkilometer am Tag zurückgelegt. Zum Auffüllen der „Akkus“ standen in der Mittagspause Kaiserschmarrn, Spaghetti Bolognese und Wiener Schnitzel hoch im Kurs.
Da am Donnerstag, dem 02.04.2026, das gesamte Kollegium an einem pädagogischen Tag teilnimmt, findet an diesem Gründonnerstag kein Unterricht in Präsenz statt. Stattdessen werden alle Klassenstufen (Kl. 5-12) Aufgaben für das Homeoffice erhalten. Die Fachlehrer geben Hausaufgaben für die Fächer, die donnerstags auf dem Stundenplan der Klassen stehen und die Zuhause zu bearbeiten sind.
Ausnahmen gelten für die Klassen 11 und 12: Die Klasse 11 schreibt die laut Klausurenplan angesetzten Klausuren in Präsenz. Die Klasse 12 nimmt verpflichtend an Konsultationen zur Prüfungsvorbereitung laut Sonderplan teil (siehe Vertretungsplan).
Am 4. Februar 2026 fand das Finale des Wettbewerbs „Spelling Bee“ für die 5. Klassen in der Aula statt.
Unter der Leitung von Frau Müller und Herrn Fischer mussten die Schüler Wörter auf Englisch buchstabieren. Die Klasse 10a übernahm dabei die Jury.
In der letzten Runde gab es einen spannenden Kampf zwischen den Teilnehmern der Klassen 5a und 5c. In der Gesamtwertung konnte sich allerdings die Klasse 5a als beste durchsetzen und siegen.
In den letzten 70 Tagen haben bereits viele unter Ihnen gespendet – dafür bedanken wir uns schon jetzt herzlich!
Für den Endspurt fehlen uns nun nur noch 299 Euro! Wenn Sie also noch nicht gespendet haben, freuen wir uns über jeden Euro, der uns auf dem Weg über die Ziellinie hilft.
Am 5. Februar 2026 versammelte sich in der Aula des Diesterweg-Gymnasium eine ungewöhnlich gespannte und energiegeladene Schar aus den 5. Klassen zu einer wahren Abenteuer-Nacht – mit allem, was das Leseratten-Herz begehrt!
Der Abend begann mit einer Portion literarischer Reiselust: Herr Simmat nutzte seine Vorlesekünste und zog die Schülerinnen und Schüler mit seinem selbst geschriebenen Buch „Eine Reise durch’s Vogtland mit Max und Milli“ so sehr in den Bann, dass sie vor lauter Neugier fast das Blinzeln vergaßen und zahlreiche kluge, lustige und teilweise ganz schön kniffelige Fragen stellten. Als Stärkung zwischendurch gab es Pizza – denn wie jeder weiß, fördern Tomatensauce und geschmolzener Käse nicht nur gute Laune, sondern auch kluge Einfälle.
Mit zunehmender Dunkelheit stieg die Spannung, und als hätte man eine Prise Grusel über die Schule gestreut, wurde die Gruselrallye eröffnet. Hier hatten die angehenden Erzieher/-innen vom beruflichen Schulzentrum „Anne Frank“ ihren großen Auftritt: Sie führten die 5. Klässler/-innen mit viel Einfallsreichtum und Herzblut durch das scheinbar verzauberte Schulhaus. Ob verirrte Spinnen (aus Gummi) oder düstere Rätsel – alle meisterten die Aufgaben mit Bravour und bewiesen nicht nur Teamgeist, sondern auch beeindruckende Tapferkeit.
Nach so viel Nervenkitzel durften echte Leserinnen und Leser natürlich nicht zu spät ins Bett – immerhin wartete am nächsten Morgen ein weiteres Highlight auf sie: ein gemeinsames, gesundes Frühstück im Speiseraum und das anschließende Tischtennisturnier: Großartig war besonders das Engagement der Fünftklässler bei der Vorbereitung: Schnippeln, Eierkuchen backen, Brötchen schmieren, Obst dekorieren – hier zeigte sich, wie eigenständig und zuverlässig unsere Schüler und Schülerinnen schon sind. Beim Schlemmen wurde gelacht, erzählt und neue Energie getankt – für die nächste Abwechslung im schulischen Bewegungsalltag.
Gut gestärkt ging es in sportlich-faire Wettkämpfe: Das Tischtennisturnier mit sage und schreibe 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde mit solcher Ernsthaftigkeit und Freude gespielt, dass die Tischtennisbälle uns nur so um die Ohren flogen. Nach spannenden Spielen standen stolz die Sieger fest: ein wohl verdienter erster und zweiter Platz (Oliver Grasse, Klasse 5a; Alfred Leipold Klasse 5c und sowie zwei dritte Plätze (Raphael Swart, William Gallas, beide Klasse 5a) brachten die Halle zum Jubeln.
Doch auch abseits der Platte gab es keine Langeweile: Beim Basketball, verschiedenen Bastelaktionen und Brettspielen wurde gebastelt, gelacht, konzentriert geschoben, gewürfelt und gezogen – jeder nach Lust und Laune. Allen Beteiligten, ob als sportliche Asse, kreative Künstler oder Teamplayer, gebührt ein großes Lob! Ihre offene und gegenseitig wertschätzende Art prägte nicht nur die beiden gemeinsamen Tage, sondern trägt wesentlich zu unserer lebendigen und freundlichen Schulgemeinschaft bei.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit Humor, Engagement und Herzblut zu diesen erlebnisreichen Tagen beigetragen haben – besonderer Dank gilt Herrn Simmat und den angehenden Erzieher/-innen vom beruflichen Schulzentrum Schulzentrum „Anne Frank“; vor allem ihrem Lehrer Herrn Bauer und ihrer Lehrerin Frau Bachmann, welche ihre Lernenden künstlerisch und organisatorisch in besonderem Maße unterstützt haben; unseren Schülerpatinnen und -paten der 10. Klassen und den Schülerinnen und Schülern, die das Tischtennisturnier als Schiedsrichter aktiv mitgestaltet haben und nicht zu vergessen Herrn Oehme und Herrn Turger als Leiter des Turniers. Ohne euch wären diese Tage nur halb so bunt und unvergesslich gewesen! Und nun die wichtigste Frage: Wann gibt es die nächste Lesenacht?
Wo einst Johann Wolfgang von Goethe durch die Straßen schlenderte und Friedrich Schiller an seinen großen Dramen feilte, begaben auch unsere Eltflässler/-innen sich auf Spurensuche: Unsere Exkursion nach Weimar am 28.01.2026 führte uns mitten hinein in die Welt der Weimarer Klassik. Zwischen historischen Fassaden, knarrenden Dielen und original erhaltenen Schreibtischen wurde Literaturgeschichte mehr als nur ein Kapitel im Schulbuch:
Trotz des Winterwetters erreichten wir bequem und pünktlich per Reisebus das Zentrum Weimars, wo alle Schüler/-innen zu verschiedenen Zeiten den berühmten Rokokosaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek besichtigten und sich über den Audioguide zu dessen Geschichte informieren konnten. Nicht wenigen war gar nicht mehr bewusst, dass das Bibliotheksgebäude 2004 in Flammen stand und es ein wahres Glück ist, dass wir heute nach der umfangreichen Restaurierung den Saal wieder in seinem strahlenden Glanz besuchen können. Denn ganz unabhängig von der Bedeutung für das literarische Leben beeindruckt der Saal schon architektonisch sehr! Dass Goethe die Bibliothek wesentlich prägte, ist da beinahe nur noch ein Nebendetail.
Entsprechend der Thematisierung im Unterricht besuchten außerdem die Leistungskurse das Schillerhaus, um den Dichter näher kennenzulernen, der u. a. das Drama „Maria Stuart“ schrieb, welches wir im November im Unterricht behandelten. Zu besichtigen war zum Beispiel der originale Schreibtisch Schillers, an dem er vielleicht in seiner Mansarde zu Beginn des 19. Jh. an der „Maria Stuart“ arbeitete.
Währenddessen besuchten die Grundkursschüler das Goethehaus und damit den Wohnort des Dichters, den sie aus im Unterricht interpretierten Gedichten sowie dem bereits in Klasse 10 gelesenen Drama „Faust“ kennen. Auch über die Literatur hinaus erfuhr man dabei eine Menge über den großen Literaten, der auch intensiv die Farblehre studierte und sich mit dem Zeichnen und Skizzieren auseinandersetzte.
Zwischen den Programmpunkten gab es außerdem Zeit, die charmante Innenstadt von Weimar kennenzulernen und am Goethe-Schiller-Denkmal vorbeizuschlendern. So kehrten die Schüler nicht nur mit neuem literaturgeschichtlichen und biografischen Wissen nach Plauen zurück, sondern vielleicht auch mit einem Eindruck von Weimar als Stadt, die man als Studienort in Erwägung ziehen könnte.
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